Palak Paneer ist mein Go-to-Rezept für Mittwochabende, wenn es schnell gehen muss und ich trotzdem etwas Richtiges Warmes auf den Tisch bringen will. Der indische Klassiker schmeckt wie aus dem Restaurant, braucht dafür aber weniger Zeit als die Lieferung. Außerdem ist das Palak-Paneer-Rezept vegetarisch total flexibel – je nachdem, was du gerade im Kühlschrank hast.
Zutaten (für 2 Personen)
- 400 g frischer Spinat (oder TK-Spinat, aufgetaut)
- 250 g Paneer-Käse (oder Tofu als Alternative)
- 1 mittlere Zwiebel (ca. 120 g)
- 3 Knoblauchzehen
- 1 Stück Ingwer (ca. 15 g)
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
- 2 EL Öl (Kokosöl oder Rapsöl)
- 1 TL Garam Masala
- ½ TL Kurkuma
- ½ TL Kreuzkümmel
- 1 Prise Salz und Pfeffer
- ½ Zitrone
Kosten pro Portion: ca. 3,80€
Zubereitung
Schritt 1: Vorbereitung (5 Minuten)
Spinat gründlich waschen, falls frisch. Knoblauch und Ingwer schälen – das muss nicht hübsch aussehen. Zwiebel in dünne Halbringe schneiden. Paneer-Käse in etwa 2 cm große Stücke würfeln. Alles bereitstellen, bevor du mit dem Kochen anfängst. Das spart dir später Stress.
Schritt 2: Spinat vorbereiten (3 Minuten)
Spinat in einen Topf mit minimalem Wasser geben und bei hoher Hitze zusammenfallen lassen – etwa 2–3 Minuten. Danach in ein Sieb abgießen und elegant ausdrücken. Ja, wirklich gut! Der Spinat sollte später cremig werden, nicht wässrig. Falls du Tiefkühlspinat verwendest, spare dir diesen Schritt.
Schritt 3: Aromaten anbraten (3 Minuten)
Öl in einer großen Pfanne oder einem großen Topf erhitzen. Zwiebel hinein und bei mittlerer Hitze glasig werden lassen – etwa 2 Minuten. Dann Knoblauch und Ingwer (fein gehackt) hinzufügen und 1 Minute mitköcheln. Du wirst den Duft sofort wahrnehmen – das ist das Zeichen dafür, dass die Hitze passt.
Schritt 4: Gewürze blühen lassen (1 Minute)
Garam Masala, Kurkuma und Kreuzkümmel in die Pfanne streuen. Kurz umrühren, damit die Gewürze im Öl erwärmen. Das aktiviert die Aromen. Keine Angst vor intensivem Duft – das ist normal und gewünscht.
Schritt 5: Spinat und Kokosmilch (2 Minuten)
Den abgekühlten Spinat in die Pfanne geben. Mit der Kokosmilch ablöschen. Alles durchmischen. Das Palak-Paneer-Rezept braucht jetzt noch etwa 5 Minuten sanftes Köcheln, damit sich die Aromen vereinen.
Schritt 6: Paneer hinzufügen (2 Minuten)
Paneer-Würfel vorsichtig in die Sauce geben. Die Hitze jetzt auf mittel-niedrig reduzieren. Das Paneer sollte nur ziehen, nicht zerfallen. 2 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Gesamtzeit: ca. 20 Minuten
Nährwerte pro Portion (geschätzt)
- Kalorien: 380 kcal
- Protein: 18 g
- Kohlenhydrate: 8 g
- Fett: 29 g
- Ballaststoffe: 3 g
Das ist ein ausgewogenes Gericht mit ordentlich Protein für deine Sättigung. Der hohe Fettanteil kommt hauptsächlich aus der Kokosmilch und dem Paneer – das sind die „vorteilhaften“ Sorten.
Tipps von Lena
Tipp 1: Paneer selbst machen? In meiner Praxis frage ich immer nach, ob Paneer-Käse regelmäßig im Einkaufswagen landet. Falls ja: Es gibt einfache Rezepte zum Selbermachen aus Milch. Aber ehrlich? Für unter 20 Minuten würde ich das fertig kaufen. Deine Zeit ist kostbar. Paneer hält sich im Kühlschrank mindestens eine Woche – du kannst also zwei Portionen vorbereiten.
Tipp 2: Tofu-Version für Veganer. Paneer magst du nicht oder verträgst du Milchprodukte nicht? Nimm festen Tofu – die Garzeiten bleiben gleich. Tofu nimmt die Aromen der Spinatsauce sogar noch besser auf. Meine Kundinnen berichten oft, dass sie diese Version sogar lieber essen als das Original.
Tipp 3: Das Palak-Paneer-Rezept, vegetarisch als Auflauf. Übrig geblieben? Keine Verschwendung nötig. Reste in eine Auflaufform geben, mit Panier-Würfeln und einer Handvoll Käse bestreuen und bei 180 °C für 15 Minuten nochmal überbacken. Morgen ein neues Gericht!
Häufige Fragen
Kann ich frischen Spinat durch Tiefkühlspinat ersetzen?
Ja, absolut. TK-Spinat ist nährstofftechnisch genauso hochwertig und erspart dir die Vorbereitung. Einfach die gefrorenen Blöcke in die Pfanne geben – die tauen in der Hitze auf. Kein zusätzliches Wasser nötig. Das macht das Palak-Paneer-Rezept noch vegetarischer und schneller.
Was ist der Unterschied zwischen Garam Masala und anderen Curry-Pulvern?
Garam Masala ist eine spezifische Mischung aus wärmenden Gewürzen wie Zimt, Kardamom und Nelken – geschmacklich deutlich eleganter als universelles Currypulver. Wissenschaftlich gesehen unterstützen die Gewürze in Garam Masala auch die Verdauung. Du findest es mittlerweile in jedem Supermarkt. Falls du absolute Anfängerin bist: Currypulver funktioniert auch, schmeckt aber weniger authentisch.
Welche Beilage passt zu Palak Paneer?
Klassisch: Basmati-Reis oder Naan-Brot. Als Mutter von zwei Kindern nehme ich oft auch einfach normale Vollkornpasta. Das klingt aufwändiger, als es ist – die Sauce bindet genauso gut. Oder nur mit Salat, wenn du kohlenhydratarm unterwegs bist. Das Palak-Paneer-Rezept ist vegetarisch und flexibel genug, um verschiedene Schwerpunkte zu berücksichtigen. zu berücksichtigen




